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Der März war für viele Content Creator rund um Bungie eine wahre Zerreisprobe der Nerven:

Irgendwer hat im Namen von Bungie angefangen Youtube Videos mit DMCA Strikes zu überhäufen sobald irgendwelche Destiny 2 Musik gespielt wurde. Das ganze ging soweit das einige Kanäle aufeinmal dermaßen viele Strikes bekamen, das Youtube die Kanäle direkt geschlossen hat.

Erstaunlicherweise hatte Bungie zu dem Zeitpunkt auf dem eigenem Kanal abenfalls Strikes abbekommen und reagierte ziemlich Prompt auf die erzürnten Anfragen der Content Creator Community: Die Strikes kommen nicht von uns, wir sind auch betroffen und wir arbeiten bereits mit Google daran das zu Untersuchen.

Die Copyright Claims unter den Videos waren direkt auf Bungie signiert und Nachforschungen wurden gestartet.

Am 25.03. erhob Bungie nun in Washington D.C. eine Klage gegen Unbekannt, da offensichtlich eine Lücke im DMCA Verfahren von Youtube genutzt wurde um diese Strikes zu verursachen. Bungie fordert vom Verursacher Pro DMCA Meldung / gesperrten Content 150.000 USD Entschädigung, aufgrund nicht Nachvollziehbarer Negativer Einflüsse auf Bungie und die Community.

Auch wenn die Klage gegen unbekannt läuft ist Bungie sich ziemlich sicher wer hinter dem DMCA Missbrauch steckt:
Bungie hat wenige Tage vor dem ersten DMCA Strike, selbst Videos sperren lassen welche gegen Community Richtlinien verstießen, und die an die Youtube Accounts gekoppelten E-Mail Adressen ähneln den Accounts hinter den DMCA Strikes sehr.

Leider war das nicht der Erste Missbrauch von DMCA Strikes oder Demonetarisierung auf Youtube: Einige Wochen zuvor gab es bereits einen Fall in dem vom derzeit Größten Youtuber Pewdie Pie Musictracks die für die Freie Nutzung vorgesehen wurden ( z.B. Bitch Lasagna ) in seinem Namen aufeinmal quer über die Plattform geclaimed wurden. Hier hatte Jemand die DMCA Kopplung von Youtube zu Soundcloud genutzt um den Titel zu Monetarisieren.

Der (miss) Erfolg von Vanguard, zeigt sich erneut indem man krampfhaft versucht Spieler zu halten bzw. zu überzeugen den Schlechtesten Ableger der CoD Serie dennoch zu spielen.

So ist nun für Anfang April, um den Frühling einzuläuten geplant das CoD: Vanguard ganze 14 Tage lang Kostenlos spielbar sein wird um die Spielerzahlen offensichtlich künstlich nach oben zu pushen und so das jährlich Auftretende „Spielertief“ am Anfang jedes Frühjahrs abzufedern.

Für gewöhnlich ( MW 2019 / CoD: BO CW ) stellt Activision die Spiele mal alle paar Monate für ein Wochenende im Multiplayer zur Verfügung, jedoch nicht für ganze 14 Tage am Stück.

Ein großer Tag für Datenschützer und vor allem Menschenrechtler:

Die Deutsche Finfischer GmbH ist insolvent und stellt den kompletten Betrieb ein.

Die Firma ist in Deutschland unter anderem dafür bekannt den sogenannten Staats oder auch Bundestrojaner entwickelt als auch bereitgestellt zu haben. Leider ist die Firma auch dadurch aufgefallen das Paket nicht nur für Deutschland sondern auch, unter Sanktionen stehenden, Schurkenstaaten bereitgestellt zu haben. Damit habe man nicht nur gegen bestehendes ( Menschen- ) Recht verstoßen sondern auch darüber hinaus noch die Leben von Reportern und anderen die in den Ländern unterwegs bewusst gefährdet.

Seit geraumer Zeit versuchte die Finfischer GmbH das ganze auch zu Vertuschen und verbat diversen Online News Publikationen darüber zu berichten und reichte sogar Klage ein, welche Ende 2019 am obersten Gerichtshof scheiterte.

Das russisch stämmige Unternehmen Kaspersky, bekannt durch ihre Virenscanner / Sicherheitssoftware, hat es nun in den USA geschafft sich als einziges NICHT chinesisches Unternehmen auf die Schwarze Liste setzen zu lassen für nicht akzeptable Risiken der nationalen Sicherheit der USA.

Auf der Liste befinden sich unter anderem China Mobile, China Telekom, ZTE und Huawai, welche alle im IT Sector Sicherheitslücken für Kritische Infrastrukturen darstellen.

Von Firmen auf dieser Liste darf nichts mehr gekauft werden und der Einsatz von Produkten der Firmen wird in der Regel sofort eingestellt.

Auf deutscher Seite rät das BSI schon seit Anfang März dazu Produkte von Kaspersky, sofern möglich, durch andere zu Ersetzen oder die Nutzung gänzlich einzustellen.

Ganz stark im Kontrast der von der Bundesnetzagentur verabschiedeten Vorgaben zum Mindestmaß eines Breitbandanschlusses, steht der weiterhin stark ansteigende Bedarf an Bandbreite den Deutschland Jahr für Jahr hat.

  • 2019: 60 Milliarden Gigabyte
  • 2020: 79 Milliarden Gigabyte
  • 2021: 100 Milliarden Gigabyte

Die starken Anstiege des Bandbreitenbedarfs ( immerhin im Schnitt 226 GB je Breitbandanschluss im Jahr 2021 ), erklärt die Bundesnetzagentur mit der ansteigenden zur Verfügung stehenden Bandbreite an Privatanschlüssen als auch den immer mehr Digitalisierten Angeboten die während der Pandemie genutzt werden. Darüber hinaus soll es einen sehr starken Anstieg bei den Datenmengen an Digital genutzten Medien ( Video Streaming ) mit als Ursache gelten.

Und erneut bekommt einer der Standbeine von Twitch einen Permaban. Diesmal ist der Twitch Streamer Destiny betroffen welcher seit 11 Jahren auf der Plattform aktiv ist. Er ist in der Vergangenheit wegen seiner radikalen Ansichten schon mehrfach mit der Twitch Staff in Konflikt geraten. Laut eigener aussage glaubt er der Permaban Grund wäre seine Aussage, das Transgender-Frauen nicht gegen CIS-Frauen im Sport antreten sollten.

Bereits 2020 wurde ihm trotz großer Folgschaft und hohen Zuschauerzahlen die Twitchpartnerschaft entzogen mit verweis auf „Aufruf zur Gewalt“ als er sagte er würde es begrüßen wenn „Rednecks idiotische Protestierende niedermähen würden, weil die denken, sie könnten Gebäude abfackeln“.

Ähnlich wie Dr. Disrespect macht auch Destiny auf Youtube weiter und erneut gilt das über den Streamer bei Twitch direkt kein Wort bei anderen Streamern verloren werden darf oder ihnen eine Plattform auf einem Kanal eines Twitch Streamers geboten werden darf.

Die Liste der Firmen die sich aus Russland mit ihrem Geschäft zurück zieht oder Dienste temporär / dauerhaft im russischem Raum einstellen wächst immer weiter an.

SAP hat angekündigt mit sofortiger Wirkung den Verkauf sämtlicher Software Lizenzen an Russland einzustellen als auch sämtliche Cloud Dienste und Produkte in Russland zu deaktivieren.

Während die Software Lizenzen tatsächlich seit dem 2. März nicht mehr an Russland vertrieben wurden, blieben die Cloud Dienste für Russland bis gestern Abend noch aktiv und wurden vor allem nach drängen der Ukrainischen Regierung nun auch endlich abgeschaltet.

SAP merkt jedoch an, das die bereits Lizensierten Standalone Produkte , welche keine Cloudanbindung nutzen, weiterhin funktionieren würden.

SAP Bezieht hierzu klar Stellung und untermauert das SAP selbst und die Mitarbeiter der Firma rund 3 Millionen Euro an Spende für die Ukraine geleistet haben, über 4000 Mitarbeiter Wohnräume für Flüchtlinge bereitstellen würden und darüber hinaus auch die Geschäftsräume von SAP für das Zwischenlagern von Hilfsgütern und Medikamenten zur Verfügung stehen würden.

Der Ukrainekonflikt mit Russland zieht im Zeitalter des Internets immer merkwürdigere Bahnen:

So hat die Open Source Gemeinde wohl mehr als nur an einer Stelle beschlossen Russland zu torpedieren: Zum einen werden in vielen Programmen aktuell Pro Ukraine / Support Ukraine Einblendungen angezeigt und zum anderen verweigert einige Software den Betrieb auf einmal wenn sie in / aus Russland heraus betrieben wird. Einige einzelne Projekte verhalten sich gar Virusartig sobald sie auf Russischem oder Weißrussischem Gerät gestartet werden.

Russische Banken raten in der Not gar dazu das die Anwender SELBSTSTÄNDIG! den Quellcode der Software prüfen sollen die sie einsetzen oder gar auf Aktualisierungen ihrer Software verzichten sollen.

Die Hackergruppe Lapsus$ hat in den letzten Wochen einiges an aufsehen erregt und unter anderem NVIDIA und Microsoft gehackt und diese dann Erpresst.

Man forderte von NVIDIA die Offenlegung der Treibersoftware als OpenSource und die Entfernung der LHR Limitierungen auf den Grafikkarten und drohte damit dies sonst selbst in die Hand zu nehmen. Um die Forderungen zu unterstreichen veröffentlichte man gleich die Source Codes von DLSS mit den Forderungen zusammen.

Ähnlich ging man bei Microsoft vor: Es wurden Forderungen gestellt und Zeitgleich der Code von Bing / Cortana veröffentlicht.

Nur scheint man bei zuletzt Microsoft dem Falschen Riesen auf die Füße getreten zu sein. Nicht kurz nach dem Hack wurde bekannt das man bereits die erste Festnahme bei einem 16 jährigen in England durchgeführt hat. Gestern Abend kam es zu weiteren festnahmen sodass nun vermeintlich die gesamte Lapsus$ Hackergruppe ( alles Teenager ) hinter Gittern sitzt.

Der Epic Games Store hat die Spiele gewechselt welche kostenlos zur Verfügung stehen und teilt mit was nächste Woche kommt:

Aktuell steht mit Demon’s Tilt ein Flipperautomat als kostenloses Spiel zur Verfügung und wird am 31. März abgelöst durch City Of Bras ( Ego Perspektive Rogue Like ), und Total War: Warhammer ( Strategie ).