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Und wieder ein Hersteller der über den Tellerand blicken und in den SSD Markt einsteigen will. Diesmal Grafikkarten Spezialist Palit, mit einem leicht merkwürdigen Einstieg in die SSD Welt.

Palit bietet 2 Serien SSDs an, allerdings nur im 2.5 Zoll Format also nichts im High End Bereich. Auch liegen innerhalb der einzelnen Serien bestimmte SSDs sehr nah beieinander von der Größe: so gibt es neben einer 120 GB Version auch eine 128 GB Version und neben der 480 GB Variante steht auch eine 512 GB Variante bereit.

Am meisten verwirrt aber der Verzicht auf die üblichen High Capacity SSDs, bei 512 GB ist in beiden Serien Schluss , wer also viel Speicherplatz im SSD Format braucht ist hier falsch beraten.

 

Toshiba hat nun beschlossen keine weiteren Festplatten mit 15.000 Umdrehungen zu entwickeln und auch die 10.000 Umdrehungs Platten ab frühestens der nächsten Generation nichtmehr weiterentwickeln zu wollen.

Der Grund ist einfach, schnellerer , Günstigerer Flash Speicher findet allmählich den Weg in die Rechenzentren und stellt mehrfach den Sinn nach 15k Platten in Frage. Eine 15k 500 GB Platte kostet ungefähr soviel wie eine 4 TB Enterprise SSD und bietet keinerlei Vorteile. Der Punkt der Rentabilität VS Preis  bei 10k HDDs ist noch nicht ganz erreicht, wird es aber Wahrscheinlich in den nächsten Jahren sein.

Nicht von der ganzen Sache betroffen sind klasische Consumer / Prosumer / Enterprise HDDs mit 5200 – 7900 Umdrehungen pro Minute. Hier ist die Spanne zwischen HDDs / SSDs noch groß genug das HDDs nicht obsolet werden auf absehbare Zeit.

So wie es aussieht hat Western Digital klamheimlich die San Disk SSDs der Ultra II Serie überarbeitet:

Dabei ändert sich die Verfügbare Speicherkapazität von 240 / 480 / 960 GB auf 250 / 500 / 1000 GB als auch die Transferraten auf 545 MB Lesend / 525 MB schreibend.

Diese Eckdaten errinern an die Western Digital Blue SSD als auch an die SanDisk x400.

Stimmen die Vermutungen hat WD die ehemalige x400 zur WD Blue und dann die neue WD Blue zur geupdateten SanDisk Ultra II gemacht.

Das ganze erscheint irgendwie Sinnfrei.

Gamernexus.net hat einen kleinen Test mit aktuellen M2 NVMe SSDs durchgeführt und getestet wie sich diese mit dem aktuellen Hitzeschilden von MSIs aktueller Z270 Mainboard Serie so schlagen.

Erwartet wurde das die Ergebnisse ernüchternd sind, allerdings nicht schockierend wie sich das ganze jetzt zeigt. So ist der Temperaturverlust unter idle und Load nicht nur im niedrigen ein bis zweistelligem Nachkommabereich sondern auf der Unterseite der M2 SSDs kommt es durch das Hitzeschild offenbar zu einem Hitzestau und die Temperatur steigt.
Das heißt das mit dem Hitzeschild die SSDs nicht SPÄTER in die Temperaturdrosselung fallen sondern viel früher.

Es ist wohl an der zeit das man einiges bei den noch jungen M2 SSDs überdenken sollte, wenn man Load Temperaturen von annähernd 90 Grad sieht:

  • Positionierung der M2 auf dem Mainboard: ist es Sinnvoll die M2 zwischen die für GPUs gedachten PCI-E x 16 Ports zu stopfen? Oder wie wäre eine Lage neben den weitaus kühleren RAM Bausteinen, oder gar auf der Rückseite der Mainboards?
  • Ausrichtung der M2 auf dem Mainboard: Es wird klar das Man diese Temperaturen am besten mit aktiver Kühlung begegnen muss, auf dem ein oder anderen OC Board von Asus stehen die M2 SSDs bereits Senkrecht nach oben um im Luftfluss des Gehäuses zu liegen.
  • Stock Heatshields oben und unten vom M2 PCB: wenige hersteller haben den Weg gegangen aber im frühen Performance RAM Geschäft hat das auch so manches Hitzeproblem in den Griff bekommen.
  • Physikalische Entkopplung vom Mainboard: sollte als letztes Mittel gesehen werden, ermöglicht aber wieder größere M2 Karten mit mehr Kapazität und Platzverbrauch ( Ich hoffe ja immernoch auf eine 3.5″ Zoll NVMe SSD mit voller Speicherbestückung jenseits von 100TB 😀 )

Die Zukunft wird zeigen was die Hersteller von M2 SSDs und Mainboards unternehmen werden um diesen Zustand in den Griff zu bekommen. Vielleicht versuchen aber beide Seiten das Problem einfach auszusitzen bis kleinere Strukturbreiten und somit Spannungen automatisch die Temperatur drücken.