Gedanken

Wir haben nun den ersten Monat mit dem Ryzen Upgrade im Datenspeicher NAS hinter uns und so einiges gelernt:

Debian 8 läuft nicht mit Stock Kernel, mit Backports schon

Debian 9.3 läuft von Haus aus, hat allerdings einen alten Kernel im Gepäck, über Backports wurde ich aber mit einem Aktuellen Kernel Versorgt.

Leider heißt Debian 9.3 auch das auf OMV 4.x gesetzt werden muss, was im Moment noch eine Alpha vom Herren ist und daher ziemlich instabil was einige Scripte angeht, agiert.

Die Gute Nachricht in dem Zusammenhang: Docker funktioniert und auch das Plugin ist in OMV Verfügbar. Die Schlechte Nachricht Virtualbox gibt es zwar als Plugin für OMV 4, allerdings wird der Verwendete Kernel (noch) nicht untersützt.

Auf dem System sind derweil ca. 15 Docker Container am Dauerlaufen mit Servicen wie GIT und Nextcloud, Wobei der im OMV bzw. im Debian integrierte MYSQL Probleme verursacht mit Gogs bzw. GITEA, offenbar gibt es in neueren MYSQL Versionen Limitierungen, die eine Installation von Big Tables verhindert … na super.

Gut kommen wir zur Allgemeinen Stabilität … die ist derweil nicht sooo berauschend, der Server stürzt alle 2 – 3 Tage aus unbekanntem Grund ab. Da ich nicht vor Ort war und die gesamten Logs keine Fehler ausgeben, war mir bis Gestern dieses Verhalten auch ein Rätsel. Durch die häufigen Neustarts wurde auf das Januar BIOS des Asus Crosshair Hero VI geupdated und der Kernel inzwischen auf 4.14.13 geupdated… ohne Änderung an der Stabilität, was an sich schlimm genug war.

Nach meinem Aufenthalt beim Server diese Woche wurden jedoch die Fehler ausgegeben, offenbar verursachte der Kernel Zugriffe auf die Cores 22 – 25 des CPUs, was bei einem 8 Kerner mit 16 Threads an sich unmöglich ist.

Ein wenig Recherche später wird mir klar das dieses Stabilitätsproblem anscheinend auch andere Betrifft und das es einen Workaround gibt, welcher dem Kernel sagt das bei 16 Kernen die verwendet werden können, schluss ist.

Allerdings ist hierfür ein selbst zu bauender Custom Kernel Notwendig welche die Notwendige Erweiterung enthält und den wir dazu bewegen können beim Booten die Begrenzung auf 16 Threads zu akzeptieren.

Eine Anleitung hierzu findet sich unter Ryzen Kernel Fix hier auf der Seite.

HTC schläft nicht und released nach seinem Topsell dem HTC U11 das U11+ Im Vergleich ist es etwas größer und vor allem Schneller.

 

Unten die beiden Geräte im Vergleich:

HTC U11+ HTC U11
Software:
(bei Erscheinen)
Android 8.0 Android 7.1
Display: 6,00 Zoll
1.440 × 2.880, 537 ppi
S-LCD, HDR, Gorilla Glass 5
5,50 Zoll
1.440 × 2.560, 534 ppi
S-LCD, Gorilla Glass 5
Bedienung: Touch, Fingerabdrucksensor, Status-LED
SoC: Qualcomm Snapdragon 835
4 × Kryo 280, 2,45 GHz
4 × Kryo 280, 1,90 GHz
10 nm, 64-Bit
GPU: Adreno 540
710 MHz
RAM: 6.144 MB
LPDDR4X
4.096 MB
LPDDR4X
Variante
6.144 MB
LPDDR4X
Speicher: 128 GB (+microSD) 64 / 128 GB (+microSD)
Kamera: 12,2 MP, 2160p
Dual-LED, f/1,7, AF, OIS
Sekundär-Kamera: Nein
Frontkamera: 8,0 MP, 1080p
Display-Blitz, f/2,0
16,0 MP, 1080p
Display-Blitz, f/2,0
Sekundär-Frontkamera: Nein
GSM: GPRS + EDGE
UMTS: HSPA+
↓42,2 ↑5,76 Mbit/s
LTE: Advanced Pro
↓800 ↑150 Mbit/s
WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac
Wi-Fi Direct, Miracast
Bluetooth: 5.0 4.2 LE
Ortung: A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo
Weitere Standards: USB 3.0 Typ C, NFC
SIM-Karte:
Nano-SIM
Variante
Nano-SIM, Dual-SIM
Nano-SIM
Variante
Nano-SIM, Dual-SIM
Akku: 3.930 mAh
fest verbaut
3.000 mAh
fest verbaut
Größe (B×H×T): 74,9 × 158,5 × 8,50 mm 75,9 × 153,9 × 7,90 mm
Schutzart: IP68 IP67
Gewicht: 188 g 169 g
Preis: 799 € ab 579 € / ab 575 € / 799 €

Ubisoft scheint wohl nicht nur Super Ergebnisse mit AC Origins zu haben … der Kopierschutz beutelt aktuell viele bis alle Spieler.

Er scheint eine sehr hohe bis unerträgliche CPU last zu verursachen. Ubisoft scheint die Situation beschwichtigen zu wollen und stellt fest das es mit den Performanceproblemen nichts mit dem Kopierschutz zu tun hat.

Es wird sich aber zeigen ob dies so ist oder Ubisoft die Leute mal wieder an der Nase herumführt.

Das AMD nicht schläft, zeigen die Chipspezialisten  immer wieder mal … so scheinen jetzt Gerüchte zu dem Nachfolger des gerade erst Erschienenen 32 Kerner Server Prozessors mit dem Namen Epyc durchgesickert zu sein.

Anstelle der 2014 angepriesenen 48 Kerne für Epyc 2 wird es nun wohl eher 64 Kerne geben und das bei 256 MB L3 Cache. Auch der Support von PCIe 4.0 scheint gesichert. Was in dieser Hinsicht wenig wundert ist, das diese Generation weiterhin mit 128 PCIe Lanes daherkommen wird.

Sollte es einen Threadripper 2.0 geben wäre somit 128 MB L2 Cache bei 32 Kernen durchaus möglich.

Der Nvidia eigene Spiele Streamdienst mit eigener GPU Cloud startet nun in einer Beta für den Mac, später gibt es dann den Regulären Start für MAC / Windows / Linux.

Man mag von dem Service halten was man will, aber am Preis muss Nvidia noch arbeiten, im Moment gibt es nur die Möglichkeit 25 Dollar zu Bezahlen und dann einen von 2 Geschwindigkeitsklassen zu wählen. Das Geld reicht entweder für 20 Stunden 1060 Performance oder 10 Stunden 1080 Performance.

Spielbar über den Service sind etwas mehr als 100 Steam und Blizzard Spiele. Und Nvidia Empfiehlt eine 50 Mbit Downstream Leitung um die Spiele Reibungslos in hohen Bildwiederholraten spielen zu können.

Ich persönlich finde den Ansatz gut aber für 10 Stunden mit Anständiger Performance will ich dann nicht 25 Euro zahlen müssen. Konkurrenz Dienste verlangen 20 Euro für den Monat ohne Limitierung der Leistung oder Qualität.

Hat man sich vor ein paar Monaten zum Release von Ryzen und Später Ryzen-Threadripper noch gefragt wo der Sinn von so vielen Kernen vor allem im Gaming liegt, da die meisten Spiele eh nur 1- 4 Kerne Ausnutzen und die Antwort von AMD war: Für Streamer oder Paralleles Videoencoding ist ein Multicore System optimal bekommt jetzt von Ubisoft wohl eins der ersten wirklich auf Multicore Optimiertes Spiel auf den Markt.

Erste Tests zeigen das bei Origins nicht bei 4 Kernen Schluss ist … das Spiel Skaliert hoch auf die 8 Kerne / 16 Threads von einem Ryzen 7 und in späteren Tests sogar auf den 12 / 24 Kerner und den 16 / 32 Kerner, ohne auch nur etwas Schwäche zu zeigen. Das Spiel nahm mit jedem zusätzlichem Kern / Thread an Performance zu.

Dies gibt schon einmal einen guten Ausblick auf die Spiele die in den Kommenden Jahren erscheinen werden und wie sie von Prozessoren mit vielen Kernen profitieren könnten.

Nvidias Antwort auf die Kleine Vega, war schon eine Weile in der Gerüchteküche unterwegs und bewahrheitet sich nun. Sie haben eine 1070 TI geschaffen die Preislich ca. 50 Euro über der 1070 aber 100 Euro unter der 1080 angesiedelt ist und das nur bei wenigen 10 % weniger Leistung als eine 1080.

Nvidias Shop Preise sind als Orientierung zu sehen und erste Custom Modelle werden mit dem Launch direkt bereit stehen. Das Problem hier, ist die Preisgestaltung, sodass teilweise die 1070 Ti Modelle sehr nahe an den Preis einer 1080 heranzukommen scheinen.

Gesichtet wurden bereits viele bekannte 1070 / 1080 Designs im 1070 Ti Format, sodass davon ausgegangen werden kann, dass das PCB Unverändert bleibt.

Einziger Wehrmutstropfen, Nvidia hat den Boardpartnern vorgeschrieben das alle 1070 Ti identisch von Werk aus takten sollen, ergo ist es egal ob Stock, Strixx, Aorus oder sonst etwas, sie sollten alle in etwa die gleiche Performance haben.

Einige Hersteller haben allerdings einen Weg herum gefunden und ihre Karten mit einem OC 2. Bios ausgestattet, bzw. eine angepasste Software zum Download bereitgestellt, welche die Karte automatisch auf die OC Werte overclocked.

Dann sind wir ja mal gespannt wie sich die Karte im Vergleich schlägt.

Denkt sich wahrscheinlich Microsoft gerade … Man kündigt gerade an die komplette Produktion der ersten und zweiten Generation der Kinect komplett zu stoppen als folge der Schlechten Verkäufe.

So etwas passiert halt wenn man neue Hardware implementieren will: Schlechte HW Verkäufe -> Schlechter Support durch SW Entwickler -> Schlechte Verkäufe der SW / Hardware Combo -> Ende der neuen HW.

Auch das Bundlen der Kinect an die ersten Xbox One Modelle ändert da nicht viel dran … den die Späteren, wichtigeren, Verkäufe der Solo Kinect blieben fast Vollständig aus. Laut Microsoft wird der Support der Kinect weitergeführt und die Verbleibenden Kinects abverkauft.

Ähnliches Verfolgt man gerade auch bei VR, nur das VR gerade so die Kurve bekommen kann, da die Technik gehypt und akzeptiert wurde. Dennoch hängen auch hier die SW Verkäufe an der Verbreitung der HW und Kaufwilligkeit der Kundschaft neue SW zu kaufen. Mit besserer und günstigerer Hardware und dem aufkommendem Trend zu Mixed VR / AR , ist hier aber auch der Trend in Richtung wir bleiben zu sehen.

Es gab viel Wind um den Quasi Flop des Jahres, welcher auch schon vielen Mitarbeitern bei Bioware den Job gekostet haben dürfte …

Unter anderem wurde ein Punkt vorgebracht das es mit dem Kolonial System im Spiel eine Verherrlichung der Kolonialisierung geben würde , wie sie auch auf der Erde im Frühen 19. Jahrhundert von Deutschland im Sinne des Nationalsozialismus durchgeführt wurde.

Ein Bioware Entwickler brachte nun an das dies bereits bei der Entwicklung auffiel, und von der Führungsetage abgewiegelt wurde als Begründung hierfür sehe er das die Bioware Führung vor Start des Projekts durch „weiße Männer“ übernommen wurde … welche diese Ethischen Punkte einfach Ignoriert hatten …

Komische Begründung … vielleicht waren diese Männer auch für die Animationen der Gesichter zuständig 😀

Also AOC scheint im Monitor Markt immer alles richtig machen zu wollen und fährt nicht diese sinnbefreite Schiene, gut muss auch teuer sein. So nun auch ihr Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den November:

Mit einer UVP von 269 Euro startet der Verkauf eines neuen Monitors der durchaus Gaming Fähig ist und in seiner Größenordnung Preislich außer Konkurrenz steht:

  • 31,5 Zoll
  • 16:9 Format
  • 2560×1440 Auflösung
  • Freesync bei 75 Hertz

Es gibt aktuell mit diesen Eckdaten keinen Monitor unter 385 Euro … und selbst da auch nur einen vor der  500 Euro Marke … Diese Einstellungen sind für Gaming durchaus zu gebrauchen und der Preis ermöglicht eine Weite Verbreitung an die Kunden. Wir sind gespannt wie weit die UVP am Markt unterboten wird.