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AMD meldet sich erneut zu Wort bezüglich Ryzen und die Softwareprobleme die die Performance beim Gaming drücken könnten. Wie es scheint wiederspricht AMD der Aussage das der Tasksheduler der Auslöser war, genauso wie inzwischen auch Microsoft. Die Probleme kommen vom Coreparking, was im April Patchday von Microsoft adressiert wird, das Coreparking kann umgangen werden indem man in den Energieeinstellungen das System auf Höchstleistung anstatt auf Ausbalanciert laufen lässt.

Andere Baustellen sieht AMD nach wie vor bei Anwendungs- und Spieleentwicklern.

 

 

Waren Tester von AMDs R7 Ryzen Prozessoren etwas überrascht über die 20 Grad höheren temeperaturen des R7 1700x und R7 1800x , bestätigt nun AMD das die Temperatur vom 1700 korrekt ausgelesen wird und auf den 1700x als auch 1800x Proforma wegen XFR 20 Grad draufgeschlagen werden um die Kühlung zu optimieren und ein triggern des XFRs zu erzwingen.

Also wird tatsächlich der 1700 Korrekt ausgelesen und nicht zu niedrig, das heißt im Umkehrschluss aber auch das die Top Prozessoren mehr Luft haben als erwartet.

Die Empfehlung geht nach wie vor sich einen R7 1700 zu kaufen und ihn auf 3,9 bis 4,0 Ghz zu takten und so das Niveau eines R7 1800x zu packen.

Mircosoft hat sich die Äusserungen von AMD nun wohl etwas genauer angeschaut und ist ebenfalls zu dem Schluss gekommen das wohl Hand angelegt werden müsse.

Microsoft gesteht sich ein , das eine neue High End Archtitektur bedingt auch etwas auf Sofware Seite für die Kompatibilität zu tun. Gezielt wird jetzt erstmal am Task Sheduler gearbeitet damit das A-Typische verhalten von Windows 10 sich abstellt und auch Ryzen ordentlich angesprochen werden kann.

Im Februar ist bekanntlich Microsofts Patchday aufgrund von technischen Problemen ins Wasser gefallen, in den Hardware und Software Communities häufen sich nun die Vermutungen das zu diesem Patchday auch die Tasksheduler anpassungen für AMD Ryzen eingeführt werden sollten um bereits zum Marktstart auf allen Lagen optimal zu arbeiten.

Ähnliches war bereits zum Bulldozer Launch passiert, wo erst 2 Patches von Microsoft den Sheduler das korrekte Verhalten für Bulldozer beibrachten. Zumindest würde das, das allgemeine Auslastungsverhalten einiger Programme die auf den Sheduler von Microsoft zurückgreifen erklären.

Während eines AMD Events wurde der Cinebench Rekord für 8-Kerner gebrochen mit einem R7 1800x gekühlt unter Stickstoff @ 5.364,7  Mhz mit 2.454 Punkten. Der höchste stabil gemessene Takt lag bei dem R7 1800x ebenfalls unter Stickstoff bei 5.802,93 Mhz durch den 8auer bei Caseking, hier liegen leider keine Cinebench Ergebnisse vor.

Höhere Punktzahlen erzielt man aktuell nur mit 10 Kernern oder mehr von Intel.

Der höchste Takt des Konkurrenz Intel Prozessors in seiner zum Vergleich sehr langen Laufzeit seit Release beträgt „nur“ 5089 Mhz unter Stickstoff!

Scheint so als wenn das Übertaktungsproblem bei AMD Systemen mit Ryzen im Moment nur unter Luft und Standard Voltings zu existieren scheinen.

Lisa Su hat sich erneut zu Wort gemeldet und sich auf die Benchmark Ergebnisse von Ryzen bezogen.

Sie betonte abermals das es nicht das Ziel von Ryzen sei Intel auf jede erdenkliche Art und Weise zu schlagen, sondern wieder Konkurrenz darzustellen zu vernünftigen Preisen.
Ryzen wurde Entwickelt für Leute die mehr als nur Gaming betreiben, wie Streaming, Rendering, Video Encoding usw.. Ryzen wurde aber auch für Gamer Entwickelt, die in die Zukunft schauen. Aktuell sind Spiele auf wenige Kerne mit Hoher IPC ausgelegt und das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren ändern. Mehr Kerne für weniger Geld ist dementsprechend die Lösung von AMD für die Frage warum eigendlich für viele Kerne Unnötig viel Geld ausgeben?

Man könnte die Aussage von Lisa Su so deuten das gemeint ist das die Leistung Pro Takt nun keine Priorität mehr hätte, und nur noch mehr Kerne die Lösung wären. Aber ohne eine noch neuere Architektur kann AMD definitiv nicht viel mehr IPC aus der Zen1 Plattform rausholen. Und Lisa Su hat auch Recht das Intel den Markt mit ihrer 4 Kern 8 HT Kern Strategie massiv in der Entwicklung ausgebremst und gesteuert hat während mehr Kerne nur für sehr teures Geld an die Kunden gingen.
In den kommenden Wochen und Monaten wird AMD auf Spiele und Softwareentwickler zugehen und die Optimierungen auf Ryzen einleiten was wiederrum ein paar Lücken zwischen Intel und AMD zu schließen vermag.

AMD zeigt sich erfreut über die ersten paar Tage der Verkäufe, die CPUs gehen weg wie geschnitten Brot und überraschung an der CPU Front gibt es keine großartigen Engpässe. Einige Händler hatten bei den Vorbestellungen bereits ihre Bestände an R7 1800x CPUs vergriffen gemeldet aber kaum am Launchday waren die Lager wieder gefüllt. Alle Händler haben genug auf Vorrat um alle Bedarfe zu versorgen. Das ist für einen Launch eine sehr gute Meldung.

Wie auch immer tun sich nun Probleme an einer unerwarteteten Stelle auf. Hatte AMD noch 82 Boards diverser Hersteller angekündigt die zum Markstart verfügbar sein sollten, erreichten den Deutschen Markt bisher nur derer 28. Was an sich nicht weiter schlimm wäre, wenn eben auf bestimmte Boards, den High End Boards mit x370 Chipsatz nicht auf einmal Engpässe entstehen würden. Viele der richtig teuren bzw. gut ausgestatteten Boards sind nicht mehr verfügbar. Zwar sind andere x370 Boards zu genüge da aber die sehr gut übertaktbaren scheinen wohl  stark zurück zu hängen.

AMD hat gerade erst Summit Ridge auf den Markt gebracht als Ryzen arbeitet aber bekanntlich schon an Zen2/Zen+. Nach dem Ursprünglichem Plan sollte diese Ausbaustufte eigendlich schon dieses Jahr kommen , wurde aber genauso wie der Ryzen Start durch Probleme bei der Entwicklung weiter nach hinten verlagert. Der Aktuelle Markstart liegt nun am Anfang 2018 und soll die aktuelle Ryzen Serie ablösen.

Ob oder inwiefern das ganze die APU Raven Ridge beeinfluss wird ist noch offen, da sie nach wie vor zum Ende des Jahres erscheinen soll. Unbekannt ist bei Raven Ridge ebenfalls ob sie bereits auf Pinnacle Ridge basieren wird oder noch auf der Aktuellen Summit Ridge Architektur.

Wie erwartet hat AMD nicht nur die erste Architektur fertig sondern baut auch gleich für die Zukunft um auch im nächsten Durchgang Intel die Stirn bieten zu können. Wir sind also gespannt.

Endlich sickern auch ein paar Informationen zur kleineren Zen Ausbaustufe den R5 aber auch den R3 durch.

Der R5 wird in den geschmacksrichtungen R5 1600x und R5 1500x erscheinen und in beiden fällen unter 300$ kosten und im Bereich des 2. Quartals ( 1. April – 31.  Juni ) erscheinen.

Der Ryzen 5 1600x wird 6 Kerne / 12 Threads haben und mit 3.6 / 4.0 Ghz Takten, es ist also davon auszugehen das es sich hierbei um einen Teildeaktivierten Ryzen 7 1800x handelt.

Der Ryzen 5 1500x wird 4 Kerne / 8 Threads haben und mit 3.5 / 3.7 Ghz an den Start gehen, die niedrige Boost  Frequenz lässt auf einen niedrigen preis hoffen damit der Intel i5 Konkurrenz Feuer gemacht werden kann.

Zeitgleich kündigte AMD auch die breite Verfügbarkeit der R3 CPUs in der 2. Jahreshälfte 2017 an. Mehr Infos zum R3 lies sich AMD allerdings nicht entlocken.

Die Tester die Ryzen bisher testen konnten sowie die meisten Testportale sind zu der gleichen Meinung gekommen, die Ryzen Serie von AMD hat durch die Bank weg sehr gute Performance zu einem Top Preis. Aber auch die Gaming Performance lässt zu wünschen übrig, vor allem in den Üblichen Full HD Auflösungen lahmt der Prozessor und zeigt Eindrücke die weitaus weiter weg von der Konkurrenz zu sein scheinen als es überhaupt nötig wäre.

Nachdem dies nun bekannt war hat sich AMDs CEO Lisa Su zu Wort gemeldet und eine Stellungnahme vorbereitet.

Die Plattform sei noch jung und es Fehle eigendlich nur an angepasster Software auf allen ebenen. Bis zum Ryzen Release Tag gab es täglich mehrere Bios Release zu den meisten Boards welche jedesmal teils erhebliche Performance Steigerungen bedeuteten, und diese Updates kommen nach wie vor. In ein paar Wochen / Monaten wird die Optimierung hier abgeschlossen sein und Fehler wie den High Performance Ram Bug, der verhindert das man Hochtaktende RAM Module einsetzen kann ( bei 2400 Mhz ist Schluss aktuell ) und atypisches Verhalten bestimmter Anwendungen in Zusammenspiel mit der in der CPU enthaltenen Lösung zur Lastverteilung, sollen damit in den Griff bekommen werden.
Auch hat Lisa Su angesprochen das es Probleme auf Betriebsystem ebene zu beheben gilt, angesprochen sind hier noch nicht zu 100% ausgereifte und fertig gestellte Treiber, die zum Teil auffällige inkompetenz von Windows den Ryzen 7 zu erkennen, müsse von Microsoft behoben werden und vor allem muss auch das Taskhandling an die SMT Lösung von AMD angepasst werden.
Zu guter letzt Sprach Lisa Su auch noch an das die meisten Spiele noch keine Ryzen optimierungen enthalten und somit auf das Windows Taskhandling angewiesen sind, welches nachweislich etwas Fehlerhaft reagiert. Sobald von der einen oder anderen Seite Fixxes durchgeführt wurden, kann sich das verhalten durchaus stark positiv ändern.

Ein gutes Beispiel für das Fehlerhafte Taskhandling zeigt ein Vergleich eines i7 7700k / 6700k Vs Ryzen 7 1700 / 1700x / 1800x im Heaven Benchmark. Offenbar werden Intel Prozessoren auf ihren Echten Kernen gleichmässig ausgelastet ( 4 x 30 – 50 % ) während auf den HT Kernen beinahe keine Last liegt bei Ryzen CPUs verhält sich das ganze so das 15 Kerne/Threads nichts tun und quasi 1 Kern zw. 90-100% Vollausgelastet sind, das führt natürlich zu stark abweichenden Ergebnissen. In diesem Fall liegt das daran das der Heaven Benchmark die Ryzen CPU nicht erkennt und nicht weiss welche Kerne sie ansprechen soll und darum auf Infos der Windows Eigenen Tasksteuerung zurückgreift, die mit dem Ryzen CPU aber genausowenig anzufangen weiß und darum erstmal alles auf Kern 1 schickt was es bekommen kann.

Die Zeit wird zeigen wie gut das ganze sich verändern wird, die Zeichen stehen aber gut für die ein oder andere Performanceüberraschung.