Treiber

Während der gestrigen Pressekonferenz gab es einige Lücken, welche für Verwirrung gesorgt haben bei der Vorstellung der RX 6000 Generation. Zum einen ist das Thema Raytracing ziemlich kurz gekommen, ausser das es über DirectX 12 Ultimate eigene DXR Schnittstelle laufen und aufgrund der Ruhe um das Thema wahrscheinlich nur mit der Effizienz der 1. RTX Generation.

Ein anderes Thema war die vermisste Antwort auf NVDIAs DLSS. Kurzum die Antwort war da, kurz gezeigt auf einem Slide unter dem Namen FidelityFX: Super Resolution. Der Grund warum es nicht gezeigt oder geteased wurde war und ist, das das Feature an sich noch nicht ganz fertig ist und es genauso wie DLSS wohl Integration in die Software benötigt die dadurch beschleunigt wird.

Basierend auf dem Fidelity FX Toolkit und dem daraus ausgeleitetem Super Resolution wird laut AMD / Microsoft auf der Xbox Series S/X die Technik DirectML welches ein umschalten von FullHD auf UHD ermöglicht als auch AutoHDR welches HDR nachreicht in Spielen die garkein HDR untersützen auf dem Clodugestützem Cloudansatz von AMD arbeiten, und quasi das gleiche Liefern was auch DLSS bei NVIDIA abliefert.
Im aktuellem Zustand sollen es wohl bis zu 75% Mehrleistung beim Upscaling bedeuten. Desweiteren ist das Feature an sich, wie die meisten AMD Gegenstücke zu NVIDIAs Funktionen eine OpenSource Lösung, die den Devs keine Lizenzkosten kostet und gleichzeitig für Erweiterungen / Verbesserungen aus der Community offen stehen.

Wie bereits erwähnt ist FidelityFX : SuperResolution ist noch nicht fertig, und benötigt allem Anschein nach wie auch DLSS bei Spielen eine Integration um die Grundlegende Funktion zu ermöglichen. Dementsprechend wird das Feature auch nicht zum Release der RX 6000 Karten im November / Dezember zur Verfügung stehen. Sobald das Feature verfügbar ist, wird es via Treiber freigeschaltet.

Intel weiß im Moment wohl nicht so recht wohin und versucht zumindest mit ein wenig teasern auf die nächstes Jahr folgende Core i 11th Gen hinzudeuten.

Sie trägt den Namen Rocket Lake ( Plattform Name Cypress Cove ) und wird entgegen dem aktuellem Trend nicht die Corecounts weiter nach oben treiben, so wird aktuell Rocket Lake mit Maximal 8 Kernen angegeben. Angesichts der 10nm Struktur und der aus Ice Lake stammenden Cores als auch der Grafiklösung von Tigerlake geliehen, soll hiermit endlich die angestaubte Skylake Generation verlassen werden die Intel fröhlich seit der 6. Generation vor sich hertreibt und ausgebeutet hat.

Allerdings hat die 10nm Generation bei Intel einige Eigenheiten: Zum einen kommt die 10nm Variante von Intel nicht mit Extrem hohen Taktraten klar, gleicht das aber dank der neuen Core Struktur aus die um einiges effizienter und schneller arbeitet als das alte Skylake Gegenstück. Zum anderen ist die Ausbeute sehr gering, was auf der einen Seite zu einer schwierigen Lieferbarkeit vor allem hochwertiger CPUs führt ( und auch einer der Gründe ist warum Intel nur 8-Kerner bauen wird ). Und der 10nm Node ist wegen der Probleme auch fast schon an seinem Lebensende angelangt und wird in 1-2 Generationen schon durch den nächsten Schritt ersetzt.

Das alles führt dazu das Intel weiterhin nicht zu AMD aufschließen können wird.

Das Event ist vorbei und Grundlegend auch die Seit 7 Jahren existierende unangefochtene Marktführerschaft von NVIDIA.

Es wurden 3 Grafikkarten vorgestellt, die jede einzelne ein Gefecht mit einer RTX 3000 Karte ausfechtet und das schockierend effizient.

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So wies aussieht will nun auch Razer mit Asrock Partnern und eine eigene Mainboard Serie starten.

Basierend auf den Taichi Mainboards von Asrock wird es auflagen dieser in einer besonderen Razer Edition geben. Bisher bekannt ist das für die x570 Variante ( aktuell ca. 280 € ) als auch die B550 Variante ( akteull ca. 77€ ) welche neben einem Neuem Grund Design ebenfalls komplett mit Razer Chroma erweitert werden und somit in die Razer Infrastruktur Integriert werden können.

Wie die Preise der Razer Editionen im Vergleich zu den Original Taichis aussehen werden, muss sich erst noch zeigen.

Angesichts der Aktuellen Ambitionen von Razer verwundert es das sie mit Asrock gepartnert sind und nicht gleich mit einem Eigenem Produkt auf den Markt durchgestartet sind. Erfahrungen konnten sie ja offensichtlich im Mainboard Bereich durch ihre Laptop Sparte bereits zu genüge sammeln.

So wie es aussieht, läuft die Vorbereitung für Zen3 schon eine Weile im Hintergrund, laut AMD sind alle BIOS Versionen die nach dem 1.September erschienen sind, weitestgehend Ryzen 5000 Kompatibel und somit die meisten B550 / x570 Boards am Markt, welche hier bereits Beta und weitläufig sogar schon Finale BIOS Versionen haben.

Also vor einem Wechsel anfang November daran denken: BIOS Update fahren.

Sowohl zum Event der Computex als auch zur E3 lies AMD die Katze aus dem Sack und leerte vor allem Intel das Fürchten …

Während der blaue Konkurrent auf der Stelle tritt und anstatt Fortschritt eher Seitwärts Schritte mit Tendenz nach hinten vollbringt, macht sich das Rote Lager den Branchenprimus zu erreichen, zu überholen und die Rücklichter zu zeigen … und das in jeder Erdenklichen Art.

Ryzen 3000 ist das was AMD mit der 1. Ryzen Generation versprochen hat … es handelt sich nichtmehr um eine Preisliche alternative mit schwächerer IPC wo man sich nur in Multi Core Leistung hat duellieren können sondern nun um ein Wahres Monster:

  • IPC auf dem Niveau von 5 – 10% über der des 9900k! das heist, bei gleicher Kernzahl mindestens gleicher Speed.
  • Stark reduzierter Stromverbrauch, die 3. Generation profitiert von den 7 nm hervorragend und verbraucht im Verhältnis weit weniger als ein Ebenbürdier Intel
  • Höhere Taktraten, auch bei hoher Kernzahl. Auch hier hat AMD die Nase vorne, subjektiv kommt es einem Sogar so vor das umsomehr Kerne in Nutzung sind, die höchstmögliche Taktfrequenz angehoben wird.
  • Besseres OC Potential: Wenn viele Cores einen hohen Takt erreichen, müsste es bei wenigen Cores einfacher wenn nicht sogar höher möglich sein.
  • Überraschungen beim Core Count … dazu gleich mehr
  • PCI-E 4.0 all Over the place
  • Immernoch hohe kompatibiliät mit 1. / 2. Generation Mainboards

Aber gehen wir doch einfach auf den ein oder anderen Punkt ein:

AMD überaschte nicht nur mit dem Anfang des Jahres gezeigten 8 Kerner als Ryzen 7 3700x ( Cores: 8/16 Takt: 3,6 / 4,4 GHz / TDP: 65 W / Preis: 329 USD ) der auf voller Performance einen i7 9700k Vernichtete ( und auch ohne Probleme den i9 9900k erreichte ) sondern auch mit einem höher getaktetem 8 Kerner als Ryzen 7 3800X ( Cores: 8/16 / Takt: 3,9 / 4,5 GHz / TDP: 105 W / Preis: 399 USD ) welcher offiziell gegen den 9900k antreten wird. Der x800x Chip ist also nach einer Generation Pause wieder da.
Desweiteren kam die Überraschung auf der Computex durch einen weiteren Spross der Zen 2 Generation in Form des Ryzen 9 3900x ( Cores: 12/24 / Takt: 3,8 / 4,6 GHz / TDP:105 W / Preis: 499 USD ) Welcher mit satten 12 Kernen aufwartet , ebenfalls auf AM4 und es mit CPUs von Intels HEDT Plattform aufnehmen sollte. Auffällig ist auch hier das der Boost Takt weiter ansteigt anstatt abzufallen, bei fast identischem Basistakt zum 3800x was schon an sich erstaunlich ist, und ebenfalls identischer TDP.
Nach Ende der Computex war bewusst das ZEN 2 im 3900x in 2 Chiplets arbeitet mit je 6 von 8 Kernen, was heißen wird das AMD noch was in der Hinterhand hatte … und AMD lies die katze auf der e3 aus dem Sack: Im September folgt der Ryzen 9 3950x auf AM4 / x570 mit 16 Kernen! ( Cores: 16/32 / Takt: 3,5 / 4,7 GHz / TDP: 105 W / Preis: 749 USD ). Und ja dieses Monster ist weiterhin im 105W TDP Mantel und erreicht erneut HÖHERE Boost Frequenzen bei für den CoreCount doch erstaunlich hohem Basistakt.

Starten sollen alle Ryzen 7 / 9 CPUS ( bis auf den 3950x ) am 7.7.2019 der 3950x folgt zum September.

Nvidia überrascht immer wieder mit der Turing Architektur, nur ist es immer wieder ein Glücksspiel ob Negativ, richtig Negativ, extrem Negativ oder mal halt ein Wenig positiv.
Und dann gibt es wieder News die ein wenig in der Mitte angesiedelt sind. Nvidia hat es bis Dato nicht geschafft alle Funktionen der Turing Generation auszuspielen und die Ergebnisse haben mal mehr mal minder gezeigt, wie unausgereift vor allem Raytracing ist.
Fassen wir das ganze mal am Beispiel Battlefield V zusammen:
Die 2080Ti schafft bei 4k solide 80-100 FPS, was eine Super Leistung für eine Single GPU Karte ist. Schaltet man jedoch Raytracing ein, schrumpft die Auflösung auf 1080p bei 65-80 FPS ein. Von 4k60 ist hier keine Rede mehr. Schlimmer wird das Bild bei den kleineren Turing Chips wo die FPS so schon niedriger liegen.
Nun hat NVIDIA neben Raytracing auch noch DLSS im Petto, was im Prinzip eine mit KI aufgemotzte Kantenglättung ist die Effizienter arbeitet als jede bisherige, dafür aber immense Rechenleistung benötigt, welche jedoch auf externen Servern durchgeführt (trainiert) wurde und dann per KI Template im Treiber an den KI Part der Turing Chips übergeben wird und dort sehr effizient abgearbeitet wird. Allerdings war die Implementierung bisher immer ein wenig getrübt von Qualitätseinschränkungen bis hin zu unerwartet schlechten Leistung von DLSS. DLSS soll es unter anderem ermöglichen Spiele in niedrigen Auflösungen laufen zu lassen ( 720p zum Beispiel ) und das Spiel aussehen zu lassen als laufe es auf weit höheren Auflösungen ( 720p -> 1080p z.B. ), und das ohne großen Qualitätsverlust.
Im Falle von BF V soll nun der Performance Sprung den negativ Impact von Raytracing auffangen, sodass unter anderem von NVIDIA der Vergleich Raytracing / DLSS Off 4k70 zu Raytracing / DLSS On 4k60 möglich sein soll, auch wenn das Spiel in wirklichkeit wohl nur irgendwo zwischen 1080p und 2k laufen wird. Erste Screenshots und Beispiele sehen gut aus und machen optimistisch, lassen aber auch durchblicken das DLSS auch nach wie vor an der dauer / qualität des trainings hängt und das es auch nur dann gut funktioniert. Am Beispiel von Final Fantasy 15 kann man auch sehen das die Steigerung nicht immer die 50 – 70 % Erreicht die erwartet wird sondern auch mal nur mager mit 10 – 20 % ausfallen kann.

Nvidia hat kurz nach dem 417.35 Treiber nun den 417.58 Hotfix Treiber nachgeschoben, im Prinzip behebt dieser den im letzten Treiber eingeschlichenen Bug mit DisplayPort Angeschlosenen Monitoren, welche aus dem Standby nichtmehr aufwachen wollten. Desweiteren sind Bugfixxes und Performance Verbesserungen für einige Spiele enthalten.

Der Download ist wie immer über die Nvidia Seite direkt möglich: https://international.download.nvidia.com/Windows/417.58hf/417.58-desktop-notebook-win10-64bit-international-whql.hf.exe

Dieses Jahr schon einmal aufgetreten ( mit 50.000 betroffenen Druckern ) ist gestern erneut ein Druckauftrag an 100.000 Drucker rausgegangen. Nicht nur haben alle Drucker eine A4 Seite ausgedruckt, sondern auf diese war auch eine Anleitung wie man PewDiPie auf Youtube folgt und T-Series defollowed. Gefolgt von einer Bitte doch den Drucker und oder den Router zu updaten.
Es wird eine schon länger bekannte Lücke für diesen Druckauftrag benutzt, welche greift wenn der Port 681 an das Internet weitergeleitet wird. Dadurch verursacht kann alles aus dem Drucker ausgelesen werden und dementsprechend auch zum Drucken benutzt werden.
Wie auch immer hat der Hacker in einem Interview mit BBC betont neben der Werbung für Pewds auch auf diese Lücke aufmerksam machen zu wollen. Diese kann auch für die Zerstörung von Drucker Hardware missbraucht werden. Die Flash Chips von Druckern haben bekanntlich nur begrenzte SChreib / Lese Zyklen und können mit immer wieder neuen Druckaufträgen beschrieben / gelöscht werden bis der Chip den Geist aufgibt.