Ryzen

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Es scheint so als wenn Ryzen R7 Prozessoren (noch) nicht betroffen sind von dem Update Ban von Microsoft, mehrere Quellen bestätigen das die Systeme mit Ryzen Prozessoren unter Windows 7 und 8.1 sehr wohl noch alte und aktuelle Updates über die Windows / Microsoft Update Funktion beziehen.

Die Frage ist ob das ganze so gedacht ist, oder ob sich dieser Status Quo noch ändern wird mit den nächsten Patchdays / Updates seitens Microsoft.

So wie es ausschaut blockiert Microsoft sobald ein 7000 ender Serie Core i Prozessor entdeckt wurde oder ein AMD Ryzen die Windows Updates für die betreffende Windows 7 / 8.1 Installation.  Diese Entscheidung betrifft den ZUGRIFF auf Windows / Microsoft Update , jedoch nicht die manuelle Installation von Patches an sich.

Das eine ist zu Behaupten das man keine Updates mehr für neue Plattformen herstellen will um sich die Arbeit einer erweiterten Hardwareunterstützung sparen zu können. Das andere ist es Grundlegende Windows Updates als auch Security Updates mit auszuschließen. Es ist schlichtweg eine Perverse Verkaufsstrategie den Besitzern von Windows 7 / 8.1 Lizenzen nun doch noch Windows 10 aufzuzwingen.

Ob das ganze so beibehalten wird oder ob der soeben losgetretene Shitstorm Microsoft zum umdenken bewegt, wird sich zeigen.

So wie es scheint hat AMD bei einer Präsentation rund um den Ryzen R5 auch einen kleinen Einspieler gezeigt indem offenbar das Finale Design der RX Vega zu sehen war. Die Karte scheint diesmal nicht im schlichten Schwarz gewesen zu sein, sondern wird Diesmal weiß mit  Roter Schrift und einer Backplate in gleicher Farbe. Geblieben ist das Rote Radeon Logo an der Seite.

Bisher sind nur 2 Screenshots aus dem Video zu sehen, eine Veröffentlichung des Videos zum Release / Vorstellung der R5 CPUs und oder der RX 500er Serie scheint aber durchaus realistisch.

 

AMD scheint wohl nicht Ruhe geben zu wollen und sich auf ihren Loorbeeren ausruhen zu wollen: zum einen wird der Start der RX 500 Serie vor bereitet, zum anderen steht ja noch VEGA vor der Tür und nun will man Tagesgleich auch noch die kleineren R5 CPUs an den Start bringen.

Einer Namenhaften US PC Seite ist ein kleiner Fehler unterlaufen und hat in seiner Berichterstattung zu einer Telefonkonferenz zw. AMD und seinen Investoren an der Börse das komplette Lineup und alle relevaten Informationen veröffentlicht. Diese Daten wurden inzwischen von der Entsprechenden Seite wieder entfernt, da sie offensichtlich gegen ein NDA Seitens AMD verstoßen haben. Die Tatsache das andere Seiten die über diese Konferenz berichtet haben, zu diesen Daten / Slides kein Wort verloren haben bzw. auch keine Berichterstattung zu diesem Gerücht erfolgte bisher, verhärten die Vermutung auf ein NDA seitens AMD und eine dementsprechend Echtheit der Daten:

  • R5 1600x 6/12 Kerne/Threads, 16 MB L3 Cache, 3,6Ghz/4,0Ghz Boost @ 95W, $249
  • R5 1600 6/12 Kerne/Threads, 16 MB L3 Cache, 3,2Ghz/3,6Ghz Boost @ 95W, $219
  • R5 1500X 4/8 Kerne/Threads, 8 MB L3 Cache, 3,5Ghz/3,7Ghz Boost @ 65W, $189
  • R5 1400 4/8 Kerne/Threads, 8 MB L3 Cache, 3,2Ghz/3,4Ghz Boost @ 65W, $169

Wieder überraschen die AMD Prozessoren mit einer sehr guten Preis / Leistung im vergleich zur Intel Konkurrenz, so entspricht der R5 1500x in etwa einem i7 6700 non K , für einen Preis von 150Dollar weniger. WOW.

Die Angabe der Verlustleistung und der Größe des L3 Caches bestätigen das bereits Vermutete: der R5 1600(x) ist ein teildeaktivierter R7, wo ein CPU Komplex mit 2 Kernen deaktiviert wurde bei den beiden kleineren Wurde wohl eine Hälfte des CCX deaktiviert was auch die Halbierung des L3 Caches erklärt.

Einer der größten Launch Probleme bei Start von Ryzen war und ist noch der RAM , oder besser gesagt die Kompatibilität mit High End Ram jenseits von 2666 Mhz. Dies will AMD nun bis Mai mit einem BIOS Update ihres Referenz Bios beheben und die Funktionalität sicherstellen. Mainboard Hersteller sollten dann ab diesem Zeitpunkt BIOS Updates für Ihre Produkte auf den Markt bringen die diese Problematik beheben.

Der höhere RAM Takt ist vor allem für die Spieleperformance der Ryzen CPUs wichtig, der CCX der die Kommunikation der Einzelnen Rechencluster der CPU  steuert ist in der Verfügbaren Bandbreite für seine Kommunikation indirekt abhängig von der RAM Taktung. So erreicht der CCX seine von AMD angegebene Performance von 22 GB/s in beide Richtungen nur mit DDR4-2666 Mhz RAM , was auch dem aktuellen Maximum entspricht. Der CCX ist in der Kompletten Ryzen Architektur der Flaschenhals für die Single / Multicore Performance. Würde man dem CCX DDR4-3200 Mhz RAM zur seite stellen würde die Peformance schon auf 26 GB/s ansteigen und bei dem derzeit höchsten Verfügbaren DDR4-3800 Mhz RAM , wären es sogar 30 GB/s was zumindest in der Theorie einen saftigen Performanceboost bedeuten würde.

AMD meldet sich erneut zu Wort bezüglich Ryzen und die Softwareprobleme die die Performance beim Gaming drücken könnten. Wie es scheint wiederspricht AMD der Aussage das der Tasksheduler der Auslöser war, genauso wie inzwischen auch Microsoft. Die Probleme kommen vom Coreparking, was im April Patchday von Microsoft adressiert wird, das Coreparking kann umgangen werden indem man in den Energieeinstellungen das System auf Höchstleistung anstatt auf Ausbalanciert laufen lässt.

Andere Baustellen sieht AMD nach wie vor bei Anwendungs- und Spieleentwicklern.

 

 

Waren Tester von AMDs R7 Ryzen Prozessoren etwas überrascht über die 20 Grad höheren temeperaturen des R7 1700x und R7 1800x , bestätigt nun AMD das die Temperatur vom 1700 korrekt ausgelesen wird und auf den 1700x als auch 1800x Proforma wegen XFR 20 Grad draufgeschlagen werden um die Kühlung zu optimieren und ein triggern des XFRs zu erzwingen.

Also wird tatsächlich der 1700 Korrekt ausgelesen und nicht zu niedrig, das heißt im Umkehrschluss aber auch das die Top Prozessoren mehr Luft haben als erwartet.

Die Empfehlung geht nach wie vor sich einen R7 1700 zu kaufen und ihn auf 3,9 bis 4,0 Ghz zu takten und so das Niveau eines R7 1800x zu packen.

Mircosoft hat sich die Äusserungen von AMD nun wohl etwas genauer angeschaut und ist ebenfalls zu dem Schluss gekommen das wohl Hand angelegt werden müsse.

Microsoft gesteht sich ein , das eine neue High End Archtitektur bedingt auch etwas auf Sofware Seite für die Kompatibilität zu tun. Gezielt wird jetzt erstmal am Task Sheduler gearbeitet damit das A-Typische verhalten von Windows 10 sich abstellt und auch Ryzen ordentlich angesprochen werden kann.

Im Februar ist bekanntlich Microsofts Patchday aufgrund von technischen Problemen ins Wasser gefallen, in den Hardware und Software Communities häufen sich nun die Vermutungen das zu diesem Patchday auch die Tasksheduler anpassungen für AMD Ryzen eingeführt werden sollten um bereits zum Marktstart auf allen Lagen optimal zu arbeiten.

Ähnliches war bereits zum Bulldozer Launch passiert, wo erst 2 Patches von Microsoft den Sheduler das korrekte Verhalten für Bulldozer beibrachten. Zumindest würde das, das allgemeine Auslastungsverhalten einiger Programme die auf den Sheduler von Microsoft zurückgreifen erklären.

Während eines AMD Events wurde der Cinebench Rekord für 8-Kerner gebrochen mit einem R7 1800x gekühlt unter Stickstoff @ 5.364,7  Mhz mit 2.454 Punkten. Der höchste stabil gemessene Takt lag bei dem R7 1800x ebenfalls unter Stickstoff bei 5.802,93 Mhz durch den 8auer bei Caseking, hier liegen leider keine Cinebench Ergebnisse vor.

Höhere Punktzahlen erzielt man aktuell nur mit 10 Kernern oder mehr von Intel.

Der höchste Takt des Konkurrenz Intel Prozessors in seiner zum Vergleich sehr langen Laufzeit seit Release beträgt „nur“ 5089 Mhz unter Stickstoff!

Scheint so als wenn das Übertaktungsproblem bei AMD Systemen mit Ryzen im Moment nur unter Luft und Standard Voltings zu existieren scheinen.